RADIOLOGIE WORKFLOW LÖSUNGEN

Optimierte Diagnostik mit medavis RIS

Anwenderbericht

Alexander Steinmetz, Facharzt für Radiologie & Gesundheitsökonom und
Oberarzt Angiographie und radiologische Interventionen,
Klinikum Darmstadt

Fortschrittsdenken, Sicherheits- und Workflowaspekte führten das Klinikum Darmstadt schon 1999 dazu, in ein Radiologie Informationssystem (RIS) der Firma medavis zu investieren, lange bevor das Arbeiten mit einem RIS zum Standard gehörte.

Das Klinikum Darmstadt ist ein Maximalversorger von großer Wichtigkeit im südhessischen Raum. Das Lehrkrankenhaus der medizinischen Fakultäten der Universitäten Frankfurt am Main sowie Heidelberg-Mannheim hat 2.500 Mitarbeiter, 1.160 Betten und betreut mehr als 37.000 Patienten im Jahr. Es bietet alle gängigen Methoden zur interventionell radiologischen Behandlung an und führt jährlich circa 90.000 radiologische Untersuchungen durch. Das Klinikum verfügt über zwei Hauptstandorte in Darmstadt, in der Innenstadt und in Eberstadt. Der Schwerpunkt der radiologischen Arbeit liegt in der Innenstadt, von wo aus auch weitere Häuser teleradiologisch betreut werden.

Klinikum Darmstadt als Vordenker

Mit der Entscheidung 1999 bereits ein Radiologie Informationssystem einzuführen, zeichnete sich das Klinikum Darmstadt als Vordenker aus. Ausschlaggebend war damals „eine Kombination aus Fortschrittsgedanken, Sicherheits- und Workflowaspekten – im Prinzip dieselben Gründe, die einen heute dazu bewegen, ein RIS zu kaufen“, erläutert Alexander Steinmetz, Radiologe am Darmstädter Klinikum. Zu der Zeit besaß das Klinikum schon ein Krankenhausinformationssystem (KIS), das von der IT-Abteilung programmiert wurde.

Es brauchte eine Schnittstelle zum Übermitteln der sogenannten DICOM Worklists an die Großgeräte, um mehr Sicherheit für die Patienten zu gewährleisten. „Zu Anfang wurde diese Schnittstelle auch intern programmiert, aber das Resultat war nicht optimal, da sich diese Lösung als fehlerbehaftet und nicht komfortabel erwies. Wir haben schon seinerzeit relativ viele Untersuchungen pro Tag durchgeführt und wollten deshalb ein System haben, das eine eindeutige Zuordnung von Befund und Patient ermöglicht und das Verwechseln von Bildern verhindert. Aus einem uns innewohnenden Fortschrittsgedanken dachten wir schon damals, dass das Arbeiten mit einem RIS die Zukunft ist, um Untersuchungen zu verwalten und Befunde zu erstellen“ führt Herr Steinmetz aus.

Als deutsche Firma in Kundennähe fiel die Wahl auf medavis

Bei der Entscheidung für medavis war zum einen ausschlaggebend, dass es sich um eine deutsche Firma in Kundennähe handelt und ein persönlicher Kontakt zur Institutsleitung bestand: „Wir nehmen bevorzugt deutsche Anbieter“, erläutert Herr Steinmetz, „und dass medavis nur zwei Stunden Fahrt von uns entfernt ist, halten wir für einen Standortvorteil. Zudem kennt mein Chef, der damals die Entscheidung traf, einen der drei Firmengründer persönlich von radiologischen Kongressen.“

medavis – ein verlässlicher Partner nicht zuletzt in Punkto Schnittstellen

„Die größte Herausforderung, damals wie heute, ist die Schnittstellenproblematik“, gibt Herr Steinmetz freimütig zu. „Da es immer neue Bedürfnisse gibt, die man berücksichtigen muss, beispielsweise ein Gerätekauf oder ein neues KIS, muss man immer wieder die gesamten Schnittstellen zum Funktionieren bringen.“ Obwohl die Darmstädter Radiologie die meisten täglichen Herausforderungen wie beispielsweise das Einpflegen neuer Untersuchungen selber oder in Zusammenarbeit mit der hauseigenen IT-Abteilung meistert, schätzt sie, dass sie in medavis einen verlässlichen Partner hat: „Wenn wir etwas verbessern wollen, arbeiten wir oft mit medavis zusammen. Mit den Schnittstellenentwicklern von medavis stehen wir in engem Kontakt“, bekräftigt Herr Steinmetz.

Dabei schätzen die Darmstädter den vertrauten Umgang mit medavis, der sich auch aus der Beständigkeit des Personals ergibt: „Wir stehen auf vielerlei Ebene in Kontakt mit medavis und ich rufe etwa zwei Mal im Monat mit Fragen oder Anmerkungen an. Dass dann in fast allen Fällen der Anruf von der gleichen Person entgegengenommen wird, hat etwas fast Familiäres. Man weiß, wer ich bin und vermittelt mich weiter oder man wird zurückgerufen. Es besteht  eine langjährige vertrauensvolle Kooperation.“

Neuerungen werden unterstützt

„Als Radiologie ist man immer in irgendeiner Form auch Innovator, d.h. man kauft immer wieder neue Geräte und das bringt technische Herausforderungen mit sich. Zum Beispiel als wir 2014 unser PET/CT angeschafft haben, kamen neue Schnittstellenprobleme auf.“ Deshalb ist es wichtig, dass ein RIS Hersteller permanent das Produkt weiterentwickelt, um mit medizinischen und technischen Neuerungen mithalten zu können. Herr Steinmetz erläutert: „Durch den medizinischen Fortschritt wird z.B. die Nierenfunktionsstörung nicht länger durch Kreatinin Werte definiert, sondern durchden GFR-Wert ausgedrückt. Dies wird nun auch in der Software berücksichtig und ist in der neuesten Version des medavis RIS eingepflegt; bei Neuerungen entwickelt sich das medavis RIS im Austausch mit seinen Anwendern somit kontinuierlich weiter“, befindet Herr Steinmetz. Insbesondere die Optimierung des Workflows durch Spracherkennung hat sich „positiv auf unsere Befundlaufzeit und Zufriedenheit der Zuweiser ausgewirkt“, lobt er weiter.

RIS-Funktionen erleichtern die Arbeit

Das Erstellen persönlicher Arbeitslisten wird  gerne von den Assistenzärzten zur Dokumentation der erforderlichen Untersuchungen genutzt. Es dient der Transparenz über die durchgeführten Untersuchungen. Herr Steinmetz erläutert: „Beispielsweise werden die Leistungen eines Arztes im Nachtdienst erfasst oder Leistungen interventioneller Natur werden im Tagesdienst auf den Ausführenden verzeichnet. Diese Art der Dokumentation ist auch aus Weiterbildungsgründen wichtig, denn um Facharzt zu werden, benötigen Assistenzärzte den Nachweis, die unterschiedlichen radiologischen Untersuchungen in ausreichender Zahl durchgeführt zu haben. Und die Weiterbildung spielt für das Klinikum Darmstadt eine wichtige Rolle.“ Als weitere Vorteile des medavis RIS nennt Herr Steinmetz: „Das Diagnostic Patient Center find’ ich schön, da man im Befund auf einen Blick die Vorgeschichte eines Patienten sieht. Auch ist gut, dass man sich in der Arbeitsliste die KIS- und RIS-Daten einblenden lassen kann, sodass man Name und Rufnummer des Anforderers stets zur Verfügung hat. Auch die Textbausteinfunktion gefällt mir. Die Textbausteine lassen sich logisch mit den zu spezifizierenden Untersuchung verknüpfen, das kannte ich so vorher nicht. All das beschleunigt den Workflow immens. Darüber hinaus nutzen wir die Mailfunktion des medavis RIS sehr häufig und auch die Statistikfunktion ist überaus hilfreich. Ich möchte beides nicht missen.“ Und als weiteres Plus nennt Herr Steinmetz: „Das RIS ist sehr laufstabil. Wir sind wirklich sehr zufrieden.“

Klinikum Darmstadt GmbH
Grafenstraße 9 | 64283 Darmstadt |Deutschland
Tel.: +49 6151 107-0
E-Mail: info@klinikum-darmstadt.de

 

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