Elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (eAU)

medavis-zertifiziert-fuer-eAU​Die Digitalisierung der medizinischen Versorgung schreitet weiter voran: mit der elektronischen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (eAU) wird die Telematikinfrastruktur erstmals genutzt, um ein Papierformular zu ersetzen. Ziel ist es, alle Adressaten auf elektronischem Wege über eine Arbeitsunfähigkeit zu informieren, anstatt Papierausdrucke per Post zu verschicken.

Die Umsetzung erfolgt in mehreren Stufen:

Ab dem 01.10.21 startet die eAU, die in den Praxen elektronisch signiert und über den TI-Kommunikationsdienst KIM an die Krankenkassen verschickt wird. Patienten erhalten weiterhin Ausdrucke für sich selbst und für den Arbeitgeber. Bis Mitte 2022 gilt jedoch eine Übergangsfrist für das bisherige Muster 1, falls die notwendigen technischen Voraussetzungen noch nicht erfüllt sind.

Ab voraussichtlich Mitte 2022 leiten die Kassen die Daten digital an die Arbeitgeber weiter. Patienten erhalten dann nur noch einen Ausdruck für ihre Unterlagen.

Das medavis RIS hat die Zertifizierung erfolgreich durchlaufen, so dass wir unseren Anwendern pünktlich zum Start der eAU am 01.10.21 die Ausstellung, Signatur und Übermittlung der eAU zur Verfügung stellen.

medavis Anwender erhalten diese Funktionalität lizenzkostenfrei im Rahmen ihres medavis Telematikinfrastruktur Packages, das sie für das Versichertenstammdaten-Management bereits nutzen.

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Was ändert sich im Vergleich zur bisherigen AU-Ausstellung im RIS?

Mit der Einführung der eAU ist das bisherige Muster 1 (Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung) nicht mehr gültig. Im medavis RIS rufen Sie das eAU-Formular wie von anderen Formularen gewohnt auf und füllen es aus. Das medavis RIS überprüft die Richtigkeit der Angaben, bei Abweichungen erhalten Sie Warnhinweise.

Zur rechtssicheren Unterschrift ist eine qualifizierte elektronische Signatur (QeS) notwendig. Dazu muss Ihr elektronischer Heilberufsausweis (eHBA) im Kartenterminal gesteckt sein und zur Aktivierung der QeS geben Sie Ihren Signatur-PIN ein. Sollten Sie noch keinen eHBA 2.0 haben, kann übergangsweise auch mit der SMC-B signiert werden.

Anschließend versenden Sie die eAU über den KIM-Dienst im sicheren Netz der Telematikinfrastruktur an die zuständige Kasse. Die Ausfertigungen für Patient und Arbeitgeber drucken Sie aus und geben Sie wie bisher unterschrieben dem Patienten mit.

Was sind die technischen Voraussetzungen für die eAU?
Wenn Sie künftig aus dem medavis RIS elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen ausstellen möchten, prüfen Sie bitte vorab, ob Sie alle technischen Voraussetzungen erfüllen und setzen Sie sich mit Ihren Anbietern in Verbindung. 

  • Anbindung an die Telematikinfrastruktur mit E-Health- oder ePA-Konnektor
  • Signaturproxy Ihres Konnektoranbieters in aktueller Version für die qualifizierte elektronische Signatur
  • KIM-Vertrag mit einem zugelassenen KIM-Kommunikationsanbieter und KIM-Konto
  • Kartenterminals an allen Arbeitsplätzen, an denen signiert werden soll
  • elektronischer Heilberufsausweis (eHBA) mindestens der Generation 2.0 für die Signatur
Was sind die technischen Voraussetzungen für KIM?

Weitere Informationen zu KIM, zu den technischen Voraussetzungen für KIM und zur Einrichtung von KIM in Ihrem medavis RIS finden Sie hier.

Wo gibt es weitere Informationen zur eAU?

Hier finden Sie weitere Informationen zum Thema eAU von der KBV:

Sie sind interessiert an unserem Angebot oder haben Fragen an uns?

Zögern Sie nicht uns zu kontaktieren, wir sind gerne für Sie da.

 



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