Optimale Vernetzung verbessert Zuweiserbindung

Anwenderbericht portal4med, Radiologie Oberland, Hausham

Eingangbereich Radiologie Oberland

Automatisierter Upload von Befund und Bildern

portal4med ermöglicht unmittelbaren Zugriff auf Bild- und Befunddaten

Befundübermittlung direkt nach Befunderstellung? Diesen Service bieten Dr. Roland Scheck und seine Kollegen aus der Radiologie Oberland Zuweisern und Patienten. Über das portal4med des Karlsruher Softwareanbieters medavis tauschen Dr. Scheck und weitere 14 Ärzte Befunde und Bilder standortunabhängig, schnell und in hoher Qualität mit den zuweisenden Kollegen aus.

„Wir arbeiten bereits seit 1998 mit dem RIS der Firma medavis und haben die internen Prozesse von der Anforderung bis hin zum Mahnwesen lückenlos digitalisiert“, beschreibt Dr. Roland Scheck, einer von vier Inhabern und zuständig für die IT, den Praxisalltag in der Radiologie Oberland. „Mit dem portal4med bieten wir den zuweisenden Kollegen die Möglichkeit, direkt auf die Befunde und Bilder ihrer Patienten zuzugreifen.“ Dr. Scheck nutzt das portal4med von medavis seit Dezember 2015 und ist rundum zufrieden mit der Lösung.

Jeder der mehr als 100 Zuweiser, die das portal4med regelmäßig nutzen, hat damit Zugriff auf die für ihn relevanten Befunde und Bilder. Die Zuordnung von Patienten zu einem Zuweiser nimmt Dr. Scheck im RIS vor. Über ein Einzel- bzw. Gruppen-Login regelt er, dass die zuweisende Einheit (einzelner Arzt oder Ärzte-Team) die jeweiligen Patienten angezeigt bekommt.

„Da die Daten der Zuweiser im RIS bereits hinterlegt sind, ist die Administration sehr einfach. Ich generiere ein Kennwort für den Kollegen oder für die gesamte Praxiseinheit und stelle es zur Verfügung“, erläutert Dr. Scheck. Der eigene Arbeitsablauf hat sich für ihn und sein Team mit dem Datenaustausch via Portal nicht geändert. Mit der Freigabe des Befundes wird wie bisher für die nicht im Portal registrierten Zuweiser der Fax-Auftrag für den Befundversand ausgelöst oder eine CD geschrieben und verschickt. Bei den im Portal registrierten Zuweisern werden die Dokumente hingegen automatisch hochgeladen, so dass sie umgehend online – ohne Zeitverlust und Medienbruch – zur Verfügung stehen.

Genau da sieht Dr. Scheck auch große Chancen für das portal4med. „Ich freue mich, wenn wir künftig jedem Patienten statt einer CD ein gedrucktes oder digitales Zugangsticket geben können, mit dem er an jeder beliebigen Stelle seine Bilder freischalten lassen, beziehungsweise Zugang zu seinen Bildern und Befunden gewähren kann. Ich denke, dass das der richtige Weg ist, um von der Masse an CDs, die wir den Patienten tagtäglich in die Hand drücken, langsam wegzukommen“, so der erfahrene Radiologe.

Integrierter Bildbetrachter begeistert Zuweiser

Auf Wunsch erhält der Zuweiser immer eine Benachrichtigung per E-Mail, sobald neue Befunde und Bilder im Portal eingehen. Es liegt in seiner Hand, wie die Patientendaten aufgeführt werden: nach Datum sortiert, die aktuellen Fälle zuerst oder im Falle einer Gemeinschaftspraxis beispielsweise auch nach behandelndem Arzt geordnet. Sowohl die Anordnung der Spalten als auch die Reihenfolge der angezeigten Patienten kann individuell festgelegt werden. Über die Suche, die ähnlich wie bei einer Suchmaschine funktioniert, findet
der Arzt schnell und unkompliziert den jeweiligen Datensatz zu einem Patienten.

„Wir haben insgesamt ein sehr positives Feedback von unseren Überweisern, die das portal4med nutzen – besonders seitdem der Zugriff auf die Bilder unmittelbar nach deren Erstellung möglich ist. Das vermeidet Wartezeiten. Zusätzlich finden unsere Überweiser die Software mit den einfachen Bedienungen bezüglich der Bildtools und andere Funktionen sehr positiv“, fasst Dr. Scheck die Resonanz seiner Zuweiser zusammen.

Besonders begeistert zeigen die sich vom integrierten Viewer, mit dem sich Bilder direkt im Portal betrachten lassen. „Der Kollege kann in Sekundenschnelle ganze Serien in den Viewer ziehen und anschauen. Bilder aller Modalitäten werde ohne Einschränkung in exzellenter Qualität dargestellt. Mit einem Klick kann die Helligkeit von Bildern und Bildserien bearbeiten werden. Durch Scrollen navigiert der Zuweiser sehr schnell und ohne Ruckeln durch eine CT-Aufnahme. Vergrößern, verkleinern, unterschiedliche Aufnahmen nebeneinander darstellen – es ist alles möglich“, erläutert Dr. Scheck. Darüber hinaus dokumentiert ein Ereignisprotokoll lückenlos alle Aktivitäten, die im Portal vorgenommen werden, um eine optimale Nachverfolgung zu gewährleisten.

IT-Konnektivität zu Ende gedacht

Nachdem die Kommunikation intern komplett digital läuft, war die Vernetzung nach außen für Dr. Scheck ein logischer Schritt: „Viele Kollegen, beispielsweise Orthopäden, geben das konventionelle Röntgen ganz auf, weil es sich finanziell nicht mehr lohnt. Für diese und auch andere, meist Fachärzte, die eine hohe IT-Affinität haben, ist die Vernetzung über Praxisgrenzen hinaus die beste Alternative“, meint der Experte. Die Bestrebungen der IT-Konnektivität in Deutschland laufen darauf hinaus, dass Leistungserbringer vernetzt und Daten ausgetauscht werden. In diesem Feld passiert gerade sehr viel, jedoch beschränkt sich dieser Austausch aktuell nur auf Befunde, Laborwerte und Medikationspläne. Die Bilder werden vergessen.

„Und genau deshalb ist das portal4med eine sehr gute Möglichkeit, diese Lücke zu schließen“, resümiert der Radiologe. „Das Portal gewährleistet eine weltweite Bild- und Befundverteilung in hervorragender Qualität, auch mit der Möglichkeit, original DICOM-Dateien herunterzuladen. Effizienzvorteile bietet das Portal insbesondere, wenn man Zweitmeinungen mit Kollegen austauschen möchte oder auch wenn ein Patient bei einem Überweiser ist und seine CD mit den Bildern vergessen hat. Dann muss der Termin nicht abgesagt werden, sondern innerhalb weniger Minuten stehen dem Überweiser die Bilder und der Befund zur Verfügung“, beschreibt Dr. Scheck einen wesentlichen Vorteil. Selbstverständlich muss der Patient zuvor seine Einwilligung geben. Im System kann er zudem einstellen, wie lange er die Patientendaten mit dem entsprechenden Kollegen teilen möchte.

Dass die Patienten von der Vernetzung in der Medizin profitieren, davon ist Dr. Scheck überzeugt. „Stellen Sie sich vor, Sie reißen sich im Skiurlaub den Meniskus, wurden zuvor aber bereits am Kreuzband operiert. Über einen Gastzugang kann ich als Administrator dem Kollegen vor Ort ganz einfach Ihre Bilder zur Verfügung stellen. Er braucht nur ein internetfähiges Gerät und schon kann er sich Ihre Bilder ansehen.“ Durch eine optimierte Kommunikation über die Grenzen der Radiologie hinaus schafft die moderne Medizin-IT die Grundlage für eine schnellere und bessere Therapie der Patienten.


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